Einst, um eine Mittnacht

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Solo-Theaterstück nach Edgar Allen Poe

Inhalt

Edgar Allan Poe… schon der Name verursacht Schauerstimmung und Gänsehaut, erinnert an lebendig Begrabene, an alte Gemäuer, die in stürmischer Nacht im Moor versinken, an dröhnenden Herzschlag unter den Fußbodendielen und natürlich an den Raben, der im Gedicht sein „Nimmermehr“ krächzt. Dieser düstere Vogel selbst ist es, der das Publikum auf humorvoll-gruselige Art in beklemmende Sphären entführt… „Und es hebt sich aus den Schatten, von dem Estrich dumpf und schwer, jede Seele … nimmermehr …“

 

Regie:      Amelie Auer
Puppen:   Thomas Glasmeyer - www.thomas-glasmeyer.de
Sounds:   Alexander Terzakis - www.alexterz.com
Bilder:      Christian Turk - www.christianturk.de
Kostüm:  Anna Maria Max - www.atelier-angemessen.de

Fotos: Fränkischer Theatersommer, Christian Wagner

Eine Produktion des Fränkischen Theatersommers

Der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=fHDT8G8eV00

 

 

 

Presse

"Der Rabe führt durchs Gruselkabinett" - Frankenpost - 02.09.2015

Markus Veith glänzt auch in der Finsternis von Edgar Allan Poe. In der Aufführung "Einst um eine Mittnacht" überzeugt er durch Wandlungsfähigkeit und trockenen Humor.

Neudrossenfeld - Da hätte der Altmeister Edgar Allan Poe wohl auch seine Freude gehabt. Unter dem Titel "Einst um eine Mittnacht" nahm Markus Veith am Sonntagabend im Bräuwerck in einer Aufführung des Fränkischen Theatersommers die Besucher mit in die Welt des Autors berühmt-berüchtigter Gruselgeschichten, ließ sie teilhaben an den düsteren Geschehnissen, die dessen genialer Geist erschuf. Dabei glänzte Markus Veith mit einer passionierten, stürmischen Darbietung, ließ die kriminelle Energie der verwerflichen Figuren förmlich durch den Raum schweben, sorgte mit bösem, trockenem Humor aber auch für mancherlei Lacher im Publikum.

Das schwarze Federvieh – Wenn der Name Edgar Allan Poe erklingt, denkt jeder wohl sogleich an dessen berühmteste Schöpfung, das Gedicht "Der Rabe", dem "The Alan Parsons Projekt" im Lied "The Raven" auf der Platte "Tales Of Mystery And Imagination - Edgar Allan Poe" auf kongenial-geniale, göttlich-gruselig schöne Weise ein musikalisches Denkmal setzte. Und so zieht sich der Rabe auch als quasi roter Faden durch den Abend, taucht Markus Veith immer wieder als das schwarze Federvieh auf, das schauerlich krächzend und dennoch auf ulkig-amüsante Weise die Besucher verzückt.

Die alte Vermieterin – In einer famosen Leistung schlüpft Markus Veith, der die Gruselkomödie selbst verfasste und hierzu die Texte von Edgar Allan Poe in eine Reimform verwandelte, in die verschiedenen Rollen und bringt so dem Publikum fünf Werke näher. In "Das verräterische Herz" spielt er in superber Art die zwiegespaltene, zwielichtige Gestalt des Mieters, der mit der Präsenz seiner alten Vermieterin samt ihrer Katze, ihrer zuvorkommenden Freundlichkeit, ihrem Schmatzen beim Essen, ihrem Herzschlag, den er des Nachts hört, und vor allem mit ihrem einen starrenden Auge, nicht klar kommt. Beherrscht er zunächst noch mühsam seine niederen Instinkte, der Alten eine Lektion zu verpassen, sie gar umzubringen, wird er endlich doch noch zum Mörder, lebt danach seine ganze erfüllte Befriedigung, seine Zufriedenheit mit sich selbst aus.

Im Dialog mit Puppen – Eine besondere Note verleihen der Aufführung die von Thomas Glasmeyer gefertigten Puppen, die Markus Veith geschickt in die einzelnen Szenen mit einbringt, sie fast als selbst agierende Schauspieler oder im Fall der Katze als lebendes Wesen auf der Bühne behandelt, sich mit ihnen in Dialogen verstrickt wie in "Der Untergang des Hauses Usher". Dort palavert er mit Roderick Usher, betrachtet mit ihm die Ahnengalerie der Familie Usher, die Christian Turk gemalt hat. In der tauchen plötzlich bekannte Gesichter auf, "Opa Boris" beispielsweise, der doch sehr dem legendären Frankenstein-Darsteller Boris Karloff ähnelt, und Bram Stoker - Schöpfer der Romanfigur Dracula - Usher etwa.

Markus Veith präsentiert sich in "Einst um eine Mittnacht" in seiner ganzen wandlungsfähigen schauspielerischen Vielfalt, spielt Hoffnungslosigkeit und Seelenschmerz ebenso überzeugend wie er bösartige, heimtückische Wesenszüge lebendig werden lässt, verzückt aber auch mit bitterbösem, schwarzem Humor und bizarrer Komik.

Teuflisch böse – Dramaturgisch exzellent in Szene gesetzt ist das Stück, für dessen Regie Amelie Auer verantwortlich zeichnet, nicht zuletzt auch durch die gelungenen musikalischen Einspielungen. Ein Stück, das Edgar Allan Poe wohl mit zwei einfachen Worten beschreiben würde: teuflisch böse - beziehungsweise gut.              von R. Unger

 

"Zwischen Grusel und Komödie" -- Nordbayerischer Kurier – 02. Juli 2015

Im Grunde hätte der Rabe sagen können, was er will. Nur eben nicht „Nimmermehr“. Es ist das falscheste, was man über die Gruselkomödie „Einst um eine Mittnacht“ von M. Veith (Regie: Amelie Auer) sagen kann. Im Rahmen des Theatersommers krächzte, flüsterte und brüllte sich der Dortmunder Schauspieler und Schriftsteller in seinem Ein-Mann-Stück durch fünf Werke des Grusel-Literaten Edgar Allen Poe. Und nicht mal Sonnenschein und Vogelgezwitscher konnten ihn davon abhalten, gruselig zu sein. Von einer Sekunde zur anderen wechselt Veith als der Mörder aus „Das verräterische Herz“ von rasender Wut zur Verzweiflung und von listiger Verschlagenheit wieder zurück zur rasenden Wut. Dann wieder schleicht er als Rabe über die Bühne (Kostüm: Anna Busch), krächzt schaurig von der Vergeblichkeit allen Tuns und wechselt sofort wieder zum zu Tode erschrockenen Trauernden. Der sich dann darüber ärgert, dass der Rabe ihm auf den Schreibtisch gekackt hat.

Denn M. Veith ist nicht nur gruselig, sondern hat auch einen Hang zur absurden Komik. Da kommt die Wut manchmal davon, dass die verhasste Mieterin mit dem laut pochenden Herzen ihrem späteren Mörder ständig Plätzchen anbietet. Und als Freund führt er mit dem melancholischen Roderick Usher kurz vor dem „Untergang des Hauses Usher“ ein herrliches Streitgespräch darüber, ob es eine gute Idee ist, ihm zu Ablenkung aus „Shining“ von Stephen King vorzulesen. Nur um sich dann anhören zu müssen, dass die Vorstellung eines lebendigen Hauses, wie sie King beschreibt, ja wohl völlig absurd sei. Wenn schnelle Dialoge den Personenwechsel unmöglich machen, greift Veith auf grandiose Puppen zurück (geschaffen von Thomas Glasmeyer), die fast schon eine eigene Parodie des Grusel-Geschehens darstellen. Was auch für die Ahnengalerie Roderick Ushers (gemalt von Christian Turk) gilt, die nicht ganz zufällig berühmten Gestalten des Horror-Genres ähneln. So präsentiert Roderick Usher dem alten Freund etwa seinen Großvater Boris oder auch Mutter Mary-Shelly Usher.

Veith beginnt mit dem Gedicht „Der Rabe“, aus dessen erster Zeile sich auch der Titel des Stücks herleitet, und behält die Reimform fast durchgehend bei. Mit einer Ausnahme: den schlechten Witzen des Mörders kurz vor seiner Hinrichtung, mit denen er hofft, sich vorher noch totlachen zu können. Unterstützt wird er von Lichteffekten und Gruselgeräuschen von Alexander Terzakis. Wobei die Lichteffekte im dunklen Verlies von Burg Rabeneck wohl mehr wirken, als in den Neuen Kolonnaden Bad Bernecks. Man möchte dem Raben zurufen: „Vergiss dein 'Nimmermehr'!“ In diesem Fall wäre „Gerne wieder“ deutlich angebrachter. Sarah Bernhard

 

 

Entstehungsgeschichte:

Es ist viele Jahre her, da wurde mir auf einer Party „Der Rabe“ in die Hand gedrückt. Ich fing an zu lesen und prompt war für die Länge dieses Gedichtes alles andere um mich herum wie ausgeschaltet, so sehr fesselte es mich. Und das, obwohl ich zu jener Zeit noch nicht allzu viel mit Lyrik am Hut hatte. Ein paar Jahre später war ich Teil einer Produktion des 'Theaters Labyrinth' – ich meine, der Titel war „Liebe, Blut und Leidenschaft“ – die aus vielen kleinen Szenen bestand, die alle irgendwas mit diesen Themen zu tun hatten. Hierfür brachte ich erstmals den „Raben“ als Mini-Theaterstück auf die Bühne. Wiederum ein paar Jahre später verhalf mir das so umgesetzte Gedicht quasi dazu, Schauspieler zu werden, denn ich nutzte es für das Vorsprechen, das mich in ein professionelles Ensemble bringen sollte. An jenem Tag begegnete ich erstmals Tony Glaser und hatte zuvor gar nicht recht realisiert, dass er Amerikaner ist. Die Tragweite wurde mir erst bewusst, als ich ihm den Titel nannte und sich erstmal seine Brauen überrascht in die Stirn schoben, er sich zurücklehnte und grinste: „Lass sehen.“ Einem amerikanischen Regisseur DEN Lyrik-Klassiker seines Landes zu präsentieren, war schon recht gewagt. Aber er ließ mich das komplette Stück von 20 Minuten Länge abspulen. – Nun ja, dies am Rande.

Bereits während der Theatersommer-Saison 2013 äußerte ich die Idee, die zahlreichen Schlösser, Gewölbe und anderen Spielorte für ein Gruselstück zu nutzen. Da mein Intendant davon gleich angetan war, schmökerte ich alle mögliche Grusel-Literatur, vor allem Anthologien. In jeder davon war stets mindestens eine Story von Poe dabei. Also lag der Entschluss nahe, das Stück inhaltlich nicht zu mischen, sondern rein bei diesem Altmeister zu belassen.

Da ich in jenem Jahr „Eulenspiegels Enkel“ auf die Bühne gebracht hatte, empfand ich es aber als falsch, direkt ein neues Stück in Angriff zu nehmen, zumal mir noch in keinster Weise klar war, wie ich es anpacken sollte; drum wollte ich lieber ein Jahr warten, Ideen sammeln und sie reifen lassen. Die richtige Vorgehensweise, wie mir bewusst geworden ist.

Weitere Vorteile stellte ich fest: Selbst diejenigen, die nie eine Geschichte von Poe gelesen haben, haben allein bei der Nennung des Namens gleich Bilder im Kopf und wissen ihn dem Grusel-Genre zuzuordnen. Auch erkannte ich, wie unglaublich groß die Fan-Gemeinde der Poe-Liebhaber ist, und dass sie nicht nur die Älteren betraf. Diese Liebhaber sind nur alle weitestgehend unsichtbar, denn der Mann schreibt ja nicht mehr allzu viel Neues.

Aber welche Storys sollte ich in das Stück nehmen? „Der Rabe“ war natürlich Pflicht. Aber beim Durchschmökern des Gesamtwerkes wurde mir klar, dass es nichts bringen würde, weniger bekannte Geschichten zu nutzen. Poe verschwurbelte sich in seinen Handlungen oft auch in wissenschaftlichen und philosophischen Erklärungen, sein Humor ist ab und an schon sehr bemüht und schwierig und die Gruselgeschichten haben nicht selten eine depressive Schwere. Ich dachte, es wäre nicht gänzlich unangebracht, dem Ganzen etwas Pep zu verleihen. – Könnte man hieraus tatsächlich eine Komödie machen? Sogar in Reimform? Aber warum (nach Busch und Eulenspiegel schon wieder) in Reimform? – Ein solcherart geschriebenes, bzw. gesprochenes Stück muss seine Begründung haben: Warum spricht der da vorne in Reimen? – Nun, „der Rabe“ war das einzige Gedicht von Poe, dass ich fürs Stück als passend empfand. Was nun, wenn dieser Vogel ein wahrer Klugscheißer wäre, aus der Handlung ausstiege und mit dem Publikum spräche, ein bisschen über seinen Schöpfer referiere, (der ihn mit dem bekannten „Nimmermehr“ auf ein Wort Sprechtext reduziert hat, was ihn ziemlich anpissen würde,) und dann weitere Geschichten quasi nachspiele? Das reichte mir als Begründung, auch dieses Stück in Reimform zu schreiben.

Während der Saison 2014 lernte ich Amelie Auer kennen und bemühte mich, sie als Regisseurin zu gewinnen. Ich fragte Thomas Glasmeyer, ob er mir Puppen herstellen könne. Im Winter zuvor hatte ich versucht, zwei Poe-Geschichten („Die schwarze Katze“ und „Das verräterische Herz“) zu einer 'zusammenzuschieben', denn im Grunde mochte ich beide, konnte aber wegen der vielen Gemeinsamkeiten nicht beide verwenden. Aber es gelang und so machte ich mich über den Sommer bereits ans Schreiben. Die Vollendung des zweiten Aktes verzögerte sich durch meinen Umzug, dennoch wurde ich vor Neujahr fertig. In Alexander Terzakis – eh schon erfahren in der Vertonung von Grusel – fand ich einen sehr bereiten Ton-Zauberer und wir lasen schon mal erste Passagen ein. Außerdem hatte ich inzwischen die Verfilmung von „Der Untergang des Hauses Usher“ mit Vincent Price gesichtet und war höchst angetan von der Ahnengalerie, die in der Originalstory gar nicht vorkommt. Infolgedessen kam nicht nur die Idee, Christian Turk mit ins Boot zu holen – einer meiner besten Freunde und ein billanter Comic-Zeichner – sondern auch, aus der Galerie eine Hommage zu machen.

Ein Konzeptionstreffen im Winter mit Amelie und Thomas machte wieder mehr Mut, denn nicht nur lachten wir recht viel; die beiden griffen auch nahezu alle meine Ideen auf und sponnen sie weiter. Dennoch machte ich mir inzwischen etwas Sorgen. Obwohl mir alle Beteiligten wirkliche Freundschaftspreise machten, wurde das Projekt zunehmend teurer. Aber ich merkte auch: Jeden Cent wird es wert sein. Heute weiß ich: Jau, stimmt.

Ist das Merken, vielmehr das Auswendiglernen von viel Text, zudem gereimten, für Zuschauer offenbar ein Ding, irgendwo zwischen Wunder und Selbstkasteiung, so war es diesmal auch für mich eine ziemliche Folter. Ich wollte einen Unterschied zu den bisherigen beiden gereimten Stücken. Poe experimentierte mit Reimstrukturen herum. Dies wollte ich auch. Oder zumindest ab und an im Text etwas aufblitzen lassen, dass sich im Rhythmus abhob. Trotzdem musste es leicht verständlich bleiben. Ihr werdet es merken, wenn Ihr das Stück seht. – Nichtsdestotrotz: Dies auswendigzulernen war die Hölle. Das ich selbst den Text geschrieben hatte, machte die Sache nicht leichter; im Gegenteil.

Die Inszenierungsproben konnten dann im März in Franken starten, nachdem ich von Thomas die gefertigten Puppen und Bühnenbildelemente abgeholt hatte. Die Zusammenarbeit mit Amelie bei den war wundervoll. Obwohl es – darauf hatte ich sie vorbereitet – womöglich unbefriedigend für sie hätte werden können, denn jeder, der ein Stück spielen soll, dass er selbst geschrieben hat, hat automatisch schon eine Vorstellung im Kopf. Aber wir sind, meine ich, beide ziemlich gut damit umgegangen. Oft lief es so ab, dass ich mir zwei Probentage allein erbat, weil ich erstmal 'mit der Materie kämpfen' musste. Nicht nur mit Raum, Text, Spiel, dem ganzen normalen Bühnen-Trara: Ich bin ja kein Puppenspieler. Thomas hatte mir ein paar Griffe gezeigt, wie meine neuen Bühnenpartner zu händeln wären, aber bis das alles annähernd flüssig funktionierte … der Probenraum im Alten Hollfelder Amtsgericht hat sicher einige neue Flüche gelernt. Dann hab ich es jedenfalls Amelie vorgespielt und sie hat wiederum an dieser 'Substanz' mit Blick von außen gefeilt. Klappte bestens. Bis auf ein Dilemma … Es zeigte sich, dass es nahezu unmöglich war, dass ich die Technik, speziell die über 30 Sound-Einspielungen, von der Bühne aus startete. Glücklicherweise stellte mir der Theatersommer Gehilfen zur Verfügung. Erst hat mich dieser Umstand selbst verärgert, bedeutet es doch, dass ich bei allen Aufführungen immer auch für einen Techniker sorgen muss. (Inklusive allem damit zusammenhängendem Pipapo, Bezahlung, Anfahrt, ggf. Unterkunft, Einarbeitung von Haustechnikern ...) Nunmehr stelle ich aber fest, wie angenehm das doch ist, denn es so muss ich das schon recht üppige Equipment nie alleine schleppen und es ist auch viel schöner, zu zwei auf Tour zu sein. Und das Stück ist dahingehend auch für jeden Techniker interessant, da Sound und Licht mehr als bei manch anderem Stück auf die Handlung einwirken; er spielt quasi mit.

Die Premiere war relativ bescheiden, was die Aufmachung betraf. Das Brückentheater in Bad Staffelstein war schon für „Eulenspiegels Enkel“ der Ort der ersten Aufführung. Beruhigend für mich: Dort ist's immer voll und das Publikum äußerst dankbar. Daher lief die Premiere auch recht gut. Dennoch fand ich es äußerst schade, dass der Theatersommer, (wie leider schon beim 'Eulenspiegel') irgendwie den doch naheliegenden und werbe- und pressetechnisch erträglichen Umstand verpasste, dass es sich schließlich um eine Uraufführung handelte.

Das Stück hatte – wie jedes oft am Anfang – erst ein bisschen Schnupperzeit; sprich: es musste sich erst rumsprechen. Aber die Leute waren immer begeistert und schließlich kamen die Zuschauer aus allen Ecken und der Großteil der Aufführungen war gut besucht bis ausverkauft, ab und an mussten gar Leute wieder gehen, weil einfach keine mehr reinpassten. Beim ersten auswärtigen Auftritt im Weingut Wagner in Essenheim waren es über 170, in Bamberg (trotz Gewitterwarnung) an die 100. (Ja, das ist verhältnismäßig viel.) Die Rechnung mit den Spielorten ging ebenfalls auf. Die Kapelle auf Burg Wiesentfels, der Rittersaal auf Burg Rabeneck, unterem Torbogen von Schloß Geyerswörth, vor den Ruinen in Bärnfels … geile Stimmung, jedes Mal.

Nun, heute, sind es noch zwei Wochen bis zur mir natürlich wichtigsten Feuerprobe im Theater im Depot in Dortmund. Inzwischen sind Flyer und Plakate kreiert und gedruckt worden, von letzteren habe ich eigenhändig über 50 in der Stadt verteilt. Wir haben einen Trailer gedreht, der überall Lob erntet.

Es bleibt spannend.